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3. Funktionsweise
  


Thesauri und Ontologien Seite 5 von 7


Eine effiziente Art von Thesauri (= Mehrzahl von Thesaurus) sind einfache Wort-zu-Wort-Verbindungen, die verarbeitet werden können - vorausgesetzt man kann auf eine gute Programmierumgebung zurückgreifen. Solche Thesauri sind besonders nützlich, wenn man nur in einem begrenzten Fachbereich arbeitet.

Thesauri bestehen aus 'sinnvollen' Worteinträgen, die durch Synonyme, Meronyme, Holonyme etc. verknüpft werden. Als Datenstruktur (bzw. Modell) für den Thesaurus wurde das ZThes-Format gewählt (siehe Seite/KapitelAnhang: Die ZThes-Datenstruktur), das durch den ISO-Bezug am Zweckmässigsten erschien neben anderen bekannten Spezifikationen, wie Thesaurus Interchange Format (TIF) (u.a. von ICE und Oracle verwendet; nicht zu verwechseln mit dem Rasterformat TIFF) oder weitere Vorschläge auf Basis des XML-codierten Resource Description Framework (RDF Schema).

Thesauri sind - u.a. neben Begriffskatalogen, Glossaren und Topic-Maps - ein mögliches Hilfsmittel zur Repsäsentation einer Anwendungsdomäne, um den Austausch und die gemeinsame Nutzung von Wissen zu erleichtern. Neuerdings wird in diesem Zusammenhang gerne auch von sogenannten Ontologien gesprochen.


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